DAX-Index-Prognose, da Russland-Ukraine-Krise weiter im Fokus bleibt

admin

Der deutsche DAX-Index schwächte sich wöchentlich ab, und ein Großteil der Verluste des Index kann dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine zugeschrieben werden.

Russland hat Europas größtes Kernkraftwerk, Saporischschja, beschossen, und die Explosion dort könnte schlimmer sein als die in Tschernobyl.

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Wladimir Putin sagte, er wolle seine Ziele erreichen und werde weitermachen, obwohl die Führer vieler Länder ihn dazu aufriefen, den Krieg zu beenden.

Der russische Einmarsch in die Ukraine geht nun an seinen zehnten Tag, und viele europäische Länder erwägen eine weitere Verschärfung der Sanktionen.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sagte, dass russische Vermögenswerte in der EU eingefroren würden, während die jüngste Sanktionsrunde auch auf den Zugang der russischen Wirtschaft zu Schlüsseltechnologien und -märkten abzielt.

Die USA kündigten neue Sanktionen gegen russische Banken an, und die Volatilität der Aktienmärkte sollte in den kommenden Tagen hoch bleiben, da die Ereignisse in der Ukraine die Marktbewegungen diktieren.

Die Europäische Zentralbank bekräftigte ihr Engagement für die Gewährleistung von Preis- und Finanzstabilität, berichtete aber auch, dass der russisch-ukrainische Krieg die Inflation verschlimmert und gleichzeitig ein neues Maß an Unsicherheit schafft. Dies erschwert sicherlich die Aussichten, wie aggressiv die Europäische Zentralbank die Geldpolitik normalisieren würde, um die Inflation zu bekämpfen.

Die EZB-Mitglieder glauben, dass die Inflation wahrscheinlich noch länger höher als vorhergesagt bleiben wird, und wie in ganz Europa ist die steigende Inflation eine Bedrohung für die deutsche Wirtschaft.

Deutschland berichtete letzte Woche, dass die vorläufige Schätzung des Verbraucherpreisindex für Februar auf 5,1 % im Jahresvergleich gestiegen ist, während die Inflation in der EU im gleichen Zeitraum ein Rekordhoch von 5,8 % erreichte.

Auch die Rohstoff- und Rohstoffpreise stiegen auf Mehrjahreshöchststände, was in Deutschland ein großes Gewicht hat. Michael Hewson, Chief Market Analyst bei CMC Markets, fügte hinzu:

Niemand kauft ein neues Auto, wenn die Rohstoffpreise durch die Decke gehen und die Verkäufe der Autohersteller und die Margen deutlich niedriger sein werden. Das verfügbare Einkommen der Verbraucher wird aufgrund der höheren Lebensmittel- und Gaspreise erheblich beeinträchtigt.

Der Krieg zwischen der Ukraine und Russland verursacht weiterhin Lieferkettenprobleme für viele Unternehmen, die nach anderen Quellen für ihre Teile suchen.

Die deutsche Wirtschaft ist besonders anfällig für Engpässe bei wichtigen Teilen und Rohstoffen, und viele Unternehmen haben bereits von Umsatzeinbußen aufgrund dieser Probleme berichtet.

Viele große Unternehmen haben die Produktion einiger ihrer profitabelsten Modelle zurückgefahren, und es ist wichtig zu erwähnen, dass Volkswagen angekündigt hat, sein Geschäft in Russland einzustellen.

13.000 stellt ein Unterstützungsniveau dar

Datenquelle: tradingview.com

Der DAX-Index schwächte sich letzte Handelswoche ab, handelt aber weiterhin über der Unterstützungsmarke von 13.000.

Weitere Turbulenzen sollten nicht ausgeschlossen werden, und wenn der Kurs unter 13.000 Punkte fällt, könnte das nächste Ziel bei etwa 12.500 oder sogar 12.000 liegen.

Zusammenfassung

Der Krieg zwischen der Ukraine und Russland hält die Anleger weiterhin in negativer Stimmung, und weitere Turbulenzen für den Dax-Index sollten nicht ausgeschlossen werden. Fällt der Kurs unter 13.000 Punkte, könnte das nächste Ziel bei rund 12.500 oder gar 12.000 liegen.

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