Startup der Woche 17

Intelligente Lösungen für Energieversorgungsunternehmen

e·pilot ist das Startup der Woche 17: Intelligente Lösungen für Energieversorgungsunternehmen

Die Lieberalisierung des Marktes sowie stark veränderte Kundenbedürfnisse und Erwartungen stellen große Hürden für Energieversorgungsunternehmen dar. Unser Startup der Woche, e·pilot hat es sich zur Aufgabe gemacht, EVU in eine digitale Energieproduktwelt zu begleiten. Was dahinter steckt, erklärt uns CEO Michel Nicolai im Interview.

Hey Michel, wir freuen uns, mehr über euer Startup zu erfahren! Könntest du uns e·pilot zum Einstieg mal in einem Satz vorstellen?
Gerne! e·pilot ist eine reine Tech-Company und bietet EVU eine leistungsfähige End-to-End-Cloud für die Vermarktung, Steuerung, Abwicklung und Abrechnung ihrer Energieprodukte an.
Das kingt interessant! Wie kann ich mir die Cloud Lösung in diesem Kontext vorstellen?
Mit der e·pilot Cloud ist es möglich, die Vermarktung, Steuerung und Abwicklung von Energieprodukten vollständig zu digitalisieren und in effizienten Prozessen zu organisieren – und damit die Entwicklungszeiten von Innovationen radikal zu reduzieren. Wichtiger Baustein ist die Zusammenarbeit aller Marktpartner: e·pilot bietet innerhalb der Cloudwelt ein großes Netzwerk aus Partnern, welches durch die Community ständig erweitert wird.
Unternehmensvideo

Szilard Toth - CTO auf der Ecosummit Berlin 2018

Cloudbasierte Services gibt es ja schon viele. Wie schafft ihr es also, in diesem Bereich neue Mehrwerte zu schaffen?
Wir kommen aus der E-Commerce-Welt. Daher denken wir in Webshop-Logiken und stellen Produkte kombinierter dar. Unser Ansatz ist es, die bisher vorherrschende Single-Solution-Vermarktung in Produktwelten zusammenzubringen. Und das auf revolutionäre Weise, weil wir den Endkunden mit wenigen, einfachen Fragen an die komplexen Produkte der EVU heranführen – und das im Look des jeweiligen Versorgers: Unsere Frontends für einzelne Produkte oder Kombinationen bzw. Bundles können problemlos in die eigene Webwelt integriert und an das Corporate Design eingepasst, nachträglich optimiert oder verändert werden.
In einem Netzwerkt sind häufig sehr unterschiedliche Akteure vertreten. Wie gestaltet ihr denn die jeweiligen Geschäftsmodelle?
Wir möchten möglichst viele EVU und ihre Partner in der e·pilot Cloud zusammenbringen. Partnerunternehmen wie Handwerksbetriebe sind daher kostenlos auf e·pilot vertreten. Kleinere EVU starten mit monatlich 100 Euro.
Okay! Wie könnte ein interessiertes EVU denn mit euch zusammenarbeiten?
Als EVU geht das ganz einfach durch eine Lizensierung einzelner Produkte auf unserer e·pilot Cloud. Alle Energieversorgungsunternehmen, kleine Stadtwerke genauso wie die großen Player, und ihre Partnerunternehmen.
Alles klar! Dann kommen wir auch schon zur letzten Frage: Wo steht ihr gerade in der Entwicklung eurer Cloud?
Aktuell werden bereits die Produkte Solar, Speicher, Ladeinfrastruktur, Gasheizung und Strom (Normal- oder Flatrate-Tarif) in der e·pilot Cloud angeboten. Sie können auch als stimmige Produktwelt kombiniert werden. Zudem sind die Themen Breitband und Hausanschluss in Bearbeitung, bis Ende des Jahres sollen insgesamt 20 bis 30 Produkte angeboten werden. Zusätzlich soll die Cloud in den nächsten Monaten auch das Thema Billing unterstützen. Für Endkunden arbeiten wir zusätzlich an einem Endkundenportal, das im dritten Quartal 2018 veröffentlicht werden soll.

Vielen Dank für das Interview, Michel! Wir wüschen euch für die weitere Realisierung eures Projekts viel Erfolg! Unternehmen, die Interesse an eurer Cloud haben, dürfen sich wie immer gerne bei euch melden!