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TOP 10 Dos and Don‘ts bei Gründung und Frühphasenfinanzierung

TOP 10 Dos and Don‘ts bei Gründung und Frühphasenfinanzierung - Eine Kooperation mit:

Seine „TOP 10 Dos and Don‘ts bei Gründung und Frühphasenfinanzierung“ hat euch Venture Capital Anwalt Sebastian Frech von unserem Kooperationspartner Norton Rose Fulbright zusammengefasst.

1. Direkte oder indirekte Beteiligung

Im Rahmen der Gründung müssen sich die Gründer entscheiden, ob sie sich direkt (einstufige Struktur oder one-tier structure) oder indirekt über eine vom jeweiligen Gründer gehaltene Beteiligungsgesellschaft (zweistufige Struktur oder two-tier structure) an ihrem Start- up beteiligen. Ein „richtig“ oder „falsch“ gibt es hier nicht, jedoch sollten sich Gründer der Vor- und Nachteile der jeweiligen Struktur bewusst sein. Für eine zweistufige Struktur sprechen dabei insbesondere steuerliche Vorteile bei Gewinnausschüttungen und Exit. Demgegenüber stehen leicht höhere Einmalkosten bei der Gründung und die geringfügigen laufenden Administrationskosten der zwischengeschalteten Gesellschaft. Für eine direkte Beteiligung der Gründer – d. h. eine einstufigen Struktur – sprechen demnach die geringe Komplexität und ein gewisser Kostenvorteil.

Im Ergebnis sollten sich die Gründer frühzeitig über steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten Gedanken machen, da eine spätere (Um-) Strukturierung in der Regel deutlich aufwendiger sein dürfte und einzelne Optionen insgesamt wegfallen.

2. Vesting

Soweit sich mehr als nur ein einzelner Gründer an einem Start-up beteiligt, ist die vertragliche Einigung über eine wirksame Vesting- Klausel im eigenen Interesse der Gründer dringend geboten.

Vesting Regelungen dienen dazu, die Gründer in der Aufbauphase des Unternehmens an Bord zu halten; verlässt ein Gründer das Unternehmen als Mitarbeiter, so verliert er auch (ganz oder teilweise) seine Unternehmensanteile. Sinnvolle Vesting-Regeln sind dabei nicht nur im Interesse von Investoren; sie sollten vielmehr im eigenen Interesse der Gründer und der Finanzierbarkeit des Start-ups selbst vereinbart werden. Scheidet zum Beispiel einer von anfangs drei gleichberechtigten Gründern aus dem Start-up als Mitarbeiter aus und behält seine Anteile, wird es für das Start-up und die verbleibenden beiden Gründer schwer bis unmöglich, VC Geber zu finden.

Bei der konkreten Ausgestaltung der Vesting-Klauseln (Gesamtdauer, zeitliche Hürden (Cliff), Abfindungsregelungen, etc.) haben sich klare Marktstandards entwickelt, in deren Rahmen sich die Gründer bewegen sollten. Zur Wirksamkeit der Klauseln ist in der GmbH schließlich zu beachten, dass diese regelmäßig der notariellen Beurkundung bedürfen.

3. IP Rights

Die Rechte am geistigen Eigentum oder IP Rights bilden bei den meisten Start-ups den überwiegenden Teil des Unternehmenswertes.

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