IBM Q2-Ergebnisse: „Kein schlechter Ort, um eine Position aufzubauen“

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Die IBM Corporation (NYSE: IBM) meldete am Montag trotz eines starken Dollars marktübertreffende Ergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres. Die Aktien gaben im nachbörslichen Handel immer noch um 5,0 % nach.

Wichtige Erkenntnisse aus den IBM Q2-Ergebnissen

Der Nettogewinn belief sich auf 1,39 Milliarden US-Dollar gegenüber 1,32 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Der Gewinn pro Aktie stieg von 1,47 US-Dollar im Vorjahresquartal auf 1,54 US-Dollar. Auf bereinigter Basis lag der Gewinn pro Aktie im letzten Finanzquartal bei 2,31 US-Dollar. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 9,0 % auf 15,54 US-Dollar Milliarden (bereinigt um Kyndryl-Spin-off) FactSet-Konsens war ein bereinigter Gewinn pro Aktie von 2,26 US-Dollar bei einem Umsatz von 15,08 Milliarden US-Dollar Erzeugter freier Cashflow von 3,30 Milliarden US-Dollar, wie aus der Pressemitteilung zu den Ergebnissen hervorgeht

Weitere bemerkenswerte Zahlen im Ergebnisbericht

Weitere bemerkenswerte Zahlen in den Ergebnissen von IBM für das zweite Quartal sind ein Anstieg der Software-, Beratungs- und Infrastrukturumsätze um 6,4 %, 9,8 % bzw. 19 %. Der Hybrid-Cloud-Umsatz verzeichnete in den letzten zwölf Monaten ein Wachstum von 16 %, fügte der multinationale Konzern hinzu.

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Die Bruttomarge lag bei 56,2 %, etwas besser als erwartet. Die IBM-Aktie ist seit Jahresbeginn um etwa 3,0 % gefallen.

Jahresausblick und Expertenkommentare

Für das Gesamtjahr sieht IBM weiterhin ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich. Das Unternehmen prognostiziert nun einen freien Cashflow von 10 Milliarden US-Dollar gegenüber bis zu 10,5 Milliarden US-Dollar, die es früher prognostiziert hatte. Die niedrigere Zahl spiegelt einen Schaden von 200 Millionen Dollar durch die Rettung Russlands, Inflation und „Devisen“ wider.

Im Vergleich dazu erwarten Experten für das Gesamtjahr einen Umsatzanstieg von 5,6 %. Als Reaktion auf den Ergebnisbericht von CNBCs „Closing Bell: Overtime“ sagte Larry Cordisco von Osterweis Capital Management:

Insgesamt sieht der Ergebnisbericht wirklich gut aus. Wir haben großes Vertrauen in den grundlegenden Turnaround bei IBM; wie sie Red Hat nutzen, was für dieses Unternehmen die Speerspitze ist. Es ist so billig. Es gibt so viel Unglauben über die 3- bis 5-jährige Geschichte, dass dies kein schlechter Ort ist, um eine Position aufzubauen.

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